menu
foto

WIE HELFEN SIE MIT DEM KAUF VON ARGANÖL ARGANEOL?


Unser Arganöl beziehen wir direkt von der eingeführten Frauenkooperative für Arganöl, die sich unweit der Stadt Taroudant im Südwesten von Marokko befindet. Durch den Kauf von ARGANEOL unterstützen Sie wesentlich diese Kooperative und vor allem die Frauen, die in ihr arbeiten. Die marokkanischen Frauenkooperativen sind Frauenverbände, die sich entschieden haben, die traditionelle Frauenrolle in ihrer Gesellschaft zu verändern. Die Frauen wurden Anteilinhaberinnen in den eigenen teilweise automatisierten Produktionsstätten des Arganöls. Dadurch brachten sie auf das durch Traditionen bestimmte marokkanische Land eine bedeutende wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Entspannung.

WO HELFEN SIE ALSO KONKRET?



● Sie helfen den marokkanischen Frauen sich von ihrer traditionellen untergeordneten Stellung in der Familie und Gesellschaft zu befreien. Früher war es nicht üblich, dass sich Frauen ohne Begleitung der Ehemännder außerhalb des Hauses bewegen konnten. Dank der Arbeit in der Arganöl-Kooperative haben sie eine unerhörte Bewegungsfreiheit erlangt, und was ihren Beitrag zum Familieeinkommen betrifft, sind sie nun gleichwertige Partner.

● Sie helfen den Frauen eine regelmäßige Arbeit und ein würdiges Einkommen in den Arganöl- Kooperativen zu sichern. In der Region, wo es auch für den Großteil der Männer schwierig ist, Arbeit zu finden und zu halten, spielen sie eine unersetzliche Rolle und beteiligen sich in großem Maß an der regionalen Entwicklung und Modernisierung.

● Sie helfen den Frauen in den Arganöl-Kooperativen lesen und schreiben zu lernen oder sogar eine höhere Ausbildung zu erreichen. Ein würdiges Arbeitseinkommen in den Kooperativen ermöglicht den Frauen, dass sie auch im fortgeschrittenen Alter lesen, schreiben und rechnen lernen können oder dass sie ihren Kindern eine Ausbildung gönnen können.

● Sie helfen die Arganbäume in Marokko zu erneuern. Lediglich die Nachfrage nach Arganöl aus dem Ausland konnte die drohende Gefahr des Aussterbens dieser Bäume verhindern. Dank der steigenden Nachfrage werden jetzt jedes Jahr in Marokko von den Arganöl-Kooperativen 60 Tausend Arganbäume gepflanzt.

● Sie helfen die Ausdehnung der Sahara aufzuhalten. Die Arganbäume sind in Marokko der wichtigste Schutzwall gegen diese drohende Erscheinung. An ihrer südlichen Grenze verschlingt die Sahara jedes Jahr einen über 40 Kilometer breiten Streifen bebaubaren Landes und bringt somit in die betroffenen Länder Hungersnöte.

● Sie helfen die biologische Tier- und Pflanzenvielfalt am Rande der Sahara zu erhalten.Die Arganbäume bilden durch ihre Anwesenheit ein einzigartiges Ökosystem, das verschwinden würde, wenn man die Bäume weiter wegen ihres kostbaren Holzes abholzen würde.

foto

ARGANÖL-FRAUENKOOPERATIVEN


Wie fing alles an?


Hinter der Initiative des Zusammenschlusses der Frauen in die Arganöl-Frauenkooperativen steht Prof. Dr. Zubida Charrouf, die im Jahre 1996 die erste Frauenkooperative gegründet hatte. Sie setzte damit eine Welle unerhörter Frauenemanzipation in Bewegung . Heute gibt es in Marokko ungefähr 170 Frauenkooperativen , die ca. 5000 Frauen den Lebensunterhalt gewährleisten. Zoubda Charrouf selbst unterrichtet Chemie an der Universität Mohammed V. in der marokkanischen Hauptstadt Rabat.

Warum begannen die Frauenkooperativen zu entstehen?


Die wachsende Nachfrage nach Arganöl aus dem Ausland traf in Marokko auf ein einfaches Hindernis- Arganöl wurde hier nur zu Hause hergestellt und war nur auf lokalen Märkten aufzutreiben. Deswegen vereinigte Zoubida Charrouf Frauen, welche den Herstellungsprozess des Öls kannten, in eine organisierte Herstellungseinheit- die erste Kooperative.

Die Männer waren kategorisch dagegen


Diese Tatsache stieß jedoch auf harte Ablehnung aufgrund der traditionellen Stellung der Frau auf dem Lande in der marokkanischen Gesellschaft . Die Ehemänner erlaubten ihren Frauen nicht, dass sie das Haus verlassen und „irgendwo draußen“ außerhalb ihrer Aufsicht und Schutzes arbeiten. Da die Hauptaufgabe der Männer in der materiellen Absicherung ihrer Familie bestand, war es für sie eine Schande, wenn ihre Frauen sich alleine und außerhalb des Hauses bewegten und oft auch mehr Geld verdienten als sie. Das marokkanische Land war seit jeher eine Hochburg der traditionellen Auffassung von Gesellschaft. Noch in den 90.er Jahren war es zum Beispiel Gang und gäbe, dass sich die Frauen nur im Rahmen ihrer Häuser bewegten , beziehungsweise der Häuser ihrer nächsten Verwandten und ihr ganzes Leben lang kein einziges Mal die Stadt, unter welche ihr Dorf fiel, besuchten.

Witwen und geschiedene Frauen als Lösung


Deswegen nutzte Zoubida Charrouf für die Grüdnung ihrer ersten Kooperative Frauen , die unverheiratet geblieben sind, verwitwet oder geschieden waren ( d.h. im Kontext der traditionellen Gesellschaft „nicht wieder verheiratbar“). Solche Frauen brauchten zum einen dringend eine finanzielle Absicherung und gleichzeitig riet ihnen niemand von ihrer Absicht ab.

foto

Einkauf der ersten Maschinen und sichere Arbeit


Die Frauenkooperative von Zoubida Charrouf begann früh zu prosperieren und die Frauen konnten sich den Kauf von Maschinen erlauben, für die sie vom marokkanischen Staat großzügige finanzielle Unterstützung bekamen. Die Maschinen, unter denen die ersten rostfreien Pressmaschinen für Arganmandeln waren, haben den Frauen einige Herstellungsphasen erleichtert und deutlich die Qualität des hergestellten Arganöls verbessert. Das hochwertige Öl wurde dann zur Garantie eines einfachen Absatzes, was den Frauen die hochgeschätzte Sicherheit von Arbeit brachte. Zoubida Charrouf, die zurzeit an der Universität Mohammed V. Chemie unterrichtet, hat auf dem gesamten Gebiet, auf dem Arganbäume vorkommen, die Gründung noch einiger weiterer Arganöl-Kooperativen initiiert, denen sie auch riet, wie sie den Absatz ihrer Produkte steigern können.

Wie sieht es mit den Kooperativen heute aus?


In allen Kooperativen arbeiten heute nicht mehr lediglich Witwen und geschiedene Frauen. Nicht nur dass sich die marokkanischen Männer daran gewöhnt haben, dass ihre Frauen außerhalb des Hauses arbeiten und zum Familieneinkommen beitragen, sondern Zoubida Charrouf zufolge passiert es sogar, dass manche Männer ihre Frauen in die Koopertaiven selbst begleiten und den Wunsch äußern, dass sie dort arbeiten möchten. Und so ist es auf dem stark traditionell geprägten marokkanischen Land zu etwas gekommen, was früher absolut undenkbar gewesen ist- die hiesigen Frauen verbringen 8 bis 10 Stunden täglich außerhalb ihrer Häuser und bringen Geld nach Hause.

Die Möglichkeit die vernachlässigte Ausbildung nachzuholen


Die Arbeit in den Kooperativen ist für alle beteiligten Frauen sehr wichtig, weil ihre Familien dank des zweiten Einkommens fähig sind, eine qualitativ gute Gesundheitsversorgung sowie Ausbildung für die Nachkommen zu finanzieren. Und nicht nur für die Nachkommen. Wie Zoubida Charrouf angibt, viele der in den Arganöl-Kooperativen beschäftigten Frauen können dank des neuen Einkommens nach der Arbeit ihre vernachlässigten Schulbesuch nachholen und endlich lesen, schreiben und rechnen lernen. Die absolute Mehrheit der Frauen, die in den Arganöl-Kooperativen arbeitet, sind nämlich Berberinnen, die von klein auf nur in einer der vier wichtigsten marokkanischen Berbersprachen sprechen und die arabische Sprache, in der sie in der Kindheit lesen und schreiben lernen konnten, ist für sie so wie Französisch schon immer eine Fremdsprache gewesen. Doch das Leben auf dem marokkanischen Lande war in der Zeit ihrer Kindheit viel schwerer als heute und es war undenkbar, dass die Kinder statt ihren Eltern im Haushalt zu helfen ihre Zeit in der Schule verbringen konnten. Die Tasache, dass diese Frauen nach so vielen Jahren endlich lesen, schreiben und rechnen lernen, erleichtert ihnen nicht nur die Arbeit in der Kooperative, sondern gibt ihnen auch das so notwendige Selbstvertrauen. Wie manche behaupten, die Arbeit in den Kooperativen hat ihnen ermöglicht, dass sie zu Hause als gleichberechtigter Elternteil auftreten oder zum Beispiel stolz auf der Straße in Kleidern laufen können, von denen sie immer nur träumten und die sie nun selbst finanzieren konnten.

Arganöl-Kooperativen und fairer Handel


Da die Kooperativen für die Herstellung von Arganöl immer noch vor allem gesellschaftlich benachteiligte Frauen beschäftigen, denen sie bessere Arbeitsbedingungen und ein würdiges Einkommen absichern, kann man von den Arganöl-Frauenkooperativen sagen, dass sie ganz dem Geiste von FAIR TRADE entsprechen, also dem „fairen Handel“.

foto

ARGANBÄUME - GRENZE ZWISCHEN LEBEN UND SAHARA


Arganbäume, die von Marokkanern oft als Bäume des Lebens bezeichnet werden, wachsen am Rande der Sahara im Südwesten von Marokko. Den gefundenen Fossilien nach ist diese Baumart mehr als 25 Millionen Jahre alt und gehört zu den ältesten noch immer lebenden Baumarten auf der Welt.

Aus dem Leben der Arganbäume


Die Arganien vermehren sich durch Samen , Früchte tragen sie nach fünf bis sechs Jahren ihres Lebens. Den größten Ertrag erreichen diese Bäume aber erst nach sechzig Jahren. Die Früchte reifen das ganze Jahr und werden in den Monaten Juli und August im Idealfall erst dann geerntet, wenn die Früchte selbst vom Baum fallen. Ein erwachsener und völlig gesunder Arganbaum ist fähig bei genügend Feuchtigkeit bis zu 150 kg Früchte zu produzieren. Eine durchschnittliche reale Ernte von einem Baum bewegt sich jedoch lediglich bei 50kg Früchten, was auch dadurch verursacht wird, dass die Bäume nicht gespritzt werden und oft von ihren natürlichen Schädlinge befallen sind.

Schutzwall gegen die Ausdehnung der Wüste


Die Arganbäume haben für Marokko eine enorme ökologische, gesellschaftliche und heute auch wirtschaftliche Bedeutung. Da sie direkt im Grenzbereich zur Sahara an Stellen wachsen, wo andere Bäume nicht mehr wachsen können, ist ihr Dasein von grundsätzlicher Bedeutung gegen die Ausweitung der Wüste, was ein brisantes Problem aller nordafrikanischer Länder darstellt. An ihrer südlichen Grenze zum Beispiel verschlingt die Sahara jedes Jahr einen mehr als 40km breiten Streifen Land und der ursprünglich bebaubare Boden verändert sich in Ödland und verusacht in den betroffenen Länder Hunger.

Lebensraum für weitere Pflanzen und Lebewesen


Dank der Arganien bleibt im südöstliche Marokko die biologische Vielfalt erhalten. Arganbäume sichern den Lebensraum für weitere Pflanzen und Lebewesen. Der kühlende Schatten, den sie durch ihrer Baumkronen bilden, ermöglicht, dass in ihm weitere junge Pflanzensprösse Wurzel fassen oder Tiere vor der Mittagshitze Schutz finden.

Leben in absoluter Trockenheit


Die Arganbäume können auch in Gebieten mit einer jährlichen durchschnittlichen Niederschlagsmenge unter 120mm gedeihen und das unter anderem auch dank der Fähigkeit über ihre kleine Blätter Feuchtigkeit direkt aus der Luft aufzunehmen. Sie haben auch ein enorm entwickeltes Wurzelsystem, dass in eine Tiefe bis zu 30 Metern reicht, so dass sie ein wichtiger Naturfaktor gegen Wüstenerosion sind. Wenn in der Wüste Regen einsetzt, versickert das Wasser nicht, wie viele denken würden, sondern fließt an der Oberfläche ab und spült alles weg. In der Wüste kommen aber auch völlig trockene Jahre vor. Auch hierfür sind die Arganien angepasst und falls nötig werfen sie die Blätter ab und versinken in Schlaf, der auch einige Jahre dauern kann. Dann, wenn sie in der Luft Feuchtigkeit spüren, treiben sie wieder aus.

Gefahr des Aussterbens und Hilfe der UNESCO


Trotz ihrer unvertretbaren ökologischen Bedeutung begann man die marokkanischen Arganbäume erst unlängst zu schützen. Wegen der marokkanischen Bevölkerungsexplosion in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Bäume gefällt, um aus ihnen Holzkohle herzustellen oder damit sie Platz machen für Versuche der Bewässerungslandwirtschaft. Die Fläche der Arganienwälder wurde somit in den letzten 100 Jahren um die Hälfte verringert und die Durchschnittsdichte der Bäume in diesen Gehölzen sank auf einem Hektar von 100 auf 30 . Obwohl die marokkanischen Population der Arganbäume in der Gegenwart ca. 21 Millionen Bäume zählt, waren sie noch vor 30 Jahren vom Aussterben bedroht. Zu Hilfe eilten den Arganbäumen die Initiativen der marokkanischen Königs und die Organisation UNESCO, die im Jahre 1998 im südwestlichen Marokko zum Schutz der Arganbäume ein Biosphären- Reservat im Umfang von 25 Tausend Quadratkilometern (ca. ein Drittel der Fläche der Tschechischen Republik) gründete. Für die Erhaltung von Arganien war auch die Initiative der Forscherin Dr. Zoubida Charrouf entscheidend, die im Jahre 1996 die erste Frauenarganienkooperative gründete, wodurch sie eine Welle wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen auf dem Lande im Südwesten von Marokko initiierte und den Arganienbäumen die Zukunft sicherte (siehe oben).






back
C50
17,20 Eur - auf Lager
BIO kosmetisches Arganöl 50 ml
MA50
20,80 Eur - auf Lager
Bylinný arganový olej - akné sérum 50 ml
MV50
20,80 Eur - auf Lager
Bylinný arganový olej - vlasové sérum 50 ml
MZ50
20,80 Eur - auf Lager
Bylinný arganový olej - zklidňující sérum 50 ml
O20
36,80 Eur - auf Lager
BIO-Opuntienöl 20 ml
forv
gopay visa visa master master

Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Bereiche dieser Website (Texte, Bilder, Beschreibungen der Produkte, weitere Sektionen des Servers),
dürfen komplett oder teilweise nur mit ausdrücklicher vorheriger Genehmigung des Autors verwendet werden.
ARGANEOL © 2013-2017

gopay visa visa
master master
Nach dem Gesetz über die Einnahmeerfassung ist der Verkäufer verpflichtet, dem Käufer eine Rechnung auszustellen. Gleichzeitig ist er verpflichtet, die angenommene Einnahme online bei dem Steuerverwalter zu erfassen; im Falle eines technischen Ausfalls muss er dies spätestens innerhalb von 48 Stunden tun.