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Arganbäume – die Barriere zwischen dem Leben und... der Sahara

Arganbäume – die Barriere zwischen dem Leben und... der Sahara
Die Arganbäume in Marokko sind nicht nur schön, sondern sehr bemerkenswerte und ökologisch wertvolle Bäume. Wenn Sie an unserem Arganöl Gefallen finden, dann HELFEN SIE:

  • den Bestand der Arganbäume in Marokko zu erneuern. Gerade dank der ausländischen Nachfrage nach Arganöl werden in Marokko jährlich 60 Tausend neue Arganbäume gepflanzt.

  • die Ausdehnung der Sahara zu verhindern.. Arganbäume sind in Marokko die Hauptbarriere gegen diese Umweltkatastrophe, die Hunger in die betroffenen Länder bringt und Migrationswellen verursacht.

  • die Biodiversität am Sahara-Rand zu erhalten.. Arganbäume schaffen mit ihrer Präsenz ein einzigartiges Ökosystem, welches verschwunden wäre, wenn die Bäume weiterhin abgeholzt wären.


Arganbäume, die die Marokkaner oft Bäume des Lebens nennen, wachsen am Rande der Sahara im Südwesten Marokkos. Gefundenen Fossilien zufolge ist diese Baumart über 25 Millionen Jahre alt und zählt so zu den ältesten und noch lebenden Baumarten der Welt.

Aus dem Leben der Arganbäume


Arganbäume vermehren sich durch Samen und tragen nach fünf bis sechs Jahren die ersten Früchte. Der größte Ertrag wird bei diesen Bäumen erst nach sechzig Jahren erzielt. Die Früchte reifen ein Jahr lang und werden im Juli und August geerntet, nachdem sie vom Baum fallen. Ein erwachsener und gesunder Arganbaum ist bei ausreichender Feuchtigkeit in der Lage, jedes Jahr bis 150 kg Früchte zu tragen. Die durchschnittliche Ernte von einem Baum erreicht jedoch nur rund 50 kg Früchte. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Bäume nicht chemisch behandelt werden und oft von natürlichen Schädlingen befallen werden.

Barriere gegen die Ausdehnung der Wüste


Arganbäume haben für Marokko eine große ökologische, gesellschaftliche und heute auch wirtschaftliche Bedeutung. Da sie am Rande der Sahara an Orten wachsen, wo andere Bäume nicht leben können, ist ihre Anwesenheit absolut grundlegend, um den Prozess der Ausdehnung der Wüste zu stoppen, ein aktuelles Problem aller nordafrikanischen und Subsahara-Länder. Die Ausdehnung der Wüste bringt Hunger in die betroffenen Länder und verursacht Migrationswellen.

Lebensraum für weitere Pflanzen und Lebewesen
Dank der Arganbäume bleibt im Südosten Marokkos die Biodiversität erhalten – Arganbäume gewährleisten Lebensraum für weitere Pflanzen und Lebewesen. Der kühle Schatten ihrer Baumkronen ermöglicht, dass dort junge Pflanzen wurzeln oder bieten vielen Lebewesen Schatten vor der heißen Mittagssonne.

Das Leben in absoluter Dürre
Arganbäume sind in der Lage, in Gebieten mit jährlichem Niederschlag unter 120 mm zu leben, und dies unter anderem dank ihrer Fähigkeit, die Feuchtigkeit durch ihre Blätter aus der Luft aufzunehmen. Sie verfügen auch über ein außerordentlich entwickeltes Wurzelsystem, das bis in die Tiefe von 30 Metern reicht, so sind sie ein wichtiger natürlicher Faktor gegen die Wüstenerosion. Wenn Regen in die Wüste kommt, wird das Wasser nicht absorbiert, wie manche denken könnten, aber es fließt über die Oberfläche ab und nimmt alles mit. In der Wüste gibt es auch hin und wieder trockene Jahre. Auch darauf sind Arganbäume vorbereitet, sie werfen bei Bedarf ihre Blätter ab und versetzen sich in Schlaf, der auch einige Jahre andauern kann. Wenn sie dann in der Luft Feuchtigkeit spüren, schlagen sie wieder aus.

Gefahr des Aussterbens und UNESCO-Hilfe
Trotz ihrer unvertretbaren ökologischen Bedeutung werden Arganbäume in Marokko erst seit kurzer Zeit gezielt geschützt. Aufgrund der marokkanischen Bevölkerungsexplosion in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Bäume gefällt, um aus ihnen Holzkohle zu produzieren oder um Platz für Bewässerungslandwirtschaft frei zu machen. So wurde die Fläche der Arganwälder in den letzten 100 Jahren um die Hälfte reduziert und die durchschnittliche Dichte der Bäume in diesen Wäldern sank pro Hektar von 100 auf 30. Obwohl die marokkanische Population der Arganbäume gegenwärtig etwa 21 Millionen Stück zählt, war sie noch vor 30 Jahren direkt vom Aussterben bedroht. Hilfe erhielten die Arganbäume aus Initiative des marokkanischen Königs und der UNESCO, die 1998 den Südwesten von Marokko zum Schutz der Arganbäume zum Biosphärenreservat mit einer Fläche von 25 Tausend Quadratmetern erklärte. Für die Erhaltung der Arganbäume war auch die Initiative der Universitätsforscherin Prof. Zoubida Charrouf extrem wichtig, die 1996 die erste Argan-Manufaktur gründete und dadurch eine Welle wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen im ländlichen Südwesten Marokkos auslöste und den Arganbäumen die Zukunft sicherte.



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